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medienhilfe
Friedensförderung durch Brücken der Verständigung |
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Stimmen von Internationalen Organisationen zur medienhilfeMike de Villiers, IREX ProMedia Resident Adviser in Macedonia
Over the past year I have found Medienhilfe Ex-Jugoslawien to be a valuable partner in Macedonia. Medienhilfe's personnel and expertise have been extremely beneficial to the working of the ad-hoc international donors group known as the International Media Fund. Of particular help has been the employment of a full-time local partner devoted to implementing IMF projects in Macedonia, he has been able to oversee and improve implementation of a difficult project. Ana Pribicevic, Norwegian People’s Aid NPA Media Team, Belgrade
Dear Medienhilfe friends, NPA congratulates you the 10th anniversary. We highly appreciate the cooperation with MH. Specially impressing is the accuracy in your work. We can really rely on your reports and calculations. It is a pleasure to cooperate with you! We wish you a successful future! (2002) Stimmen von Beiräten und Persönlichkeiten aus der SchweizBundesrätin Micheline Calmy-Rey, Eidg. Departement für Auswärtige Angelegenheiten EDA
“Mein Departement hat die medienhilfe vorab im Bereich Friedensförderung schätzen gelernt. In der mehrjährigen Zusammenarbeit hat sich die medienhilfe als kompetente Partnerin erwiesen, die durch ihr ausgeprägtes Kontaktnetz und langjährige Erfahrung die Potenziale und Risiken im Medienbereich im ehemaligen Jugoslawien bestens einzuschätzen wusste. Diese Erfahrung liess die medienhilfe in die Ausarbeitung ihrer Länderprogramme präzise und effektiv einfliessen. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Unterstützung einen wesentlichen friedensfördernden Beitrag zu Pressefreiheit, Meinungsvielfalt und Vergangenheitsbearbeitung leisten. Dieser wird sich für die Demokratisierung und Stabilität der betroffenen Länder positiv auswirken. Auf diesem Weg wünsche ich Ihnen alles Gute und vertraue auf eine weitere gute Zusammenarbeit.” (2003) Alt-Bundesrat Joseph Deiss
Ihre Organisation leistet eine wichtige Unterstützungsarbeit in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien. Im Medienbereich leisten die von Ihnen durchgeführten Projekte, die von uns zum Teil finanziert werden, einen wichtigen und spürbaren Beitrag zur Konflikttransformation und Demokratisierung der für die Schweiz so wichtigen Region Südosteuropa. (2001) Monika Stocker, Stadträtin Stadt Zürich
Die Vielfalt und Unabhängigkeit der Presse ist eine zentrale Voraussetzung für die Erhaltung und Förderung der zivilen Gesellschaft, in Kriegs- wie Friedenszeiten. Sie ist Seismographin für Korruptheit, Totalitarismus und zentrale Vermittler von demokratischen Auseinandersetzung. In Ländern wie jenen des früheren Jugoslawiens sind sie Hoffnungsträger und unabdingbare Voraussetzungen für eine befriedete Zukunft. Die medienhilfe ist eine unentbehrliche Unterstutzungsorganisation, welche diese Ziele mit grosser Beharrlichkeit verfolgt. (2004) Josef Lang, Nationalrat Grüne
Die Vitalität einer Demokratie misst sich an der Vielfalt und Autonomie der Medien. medienhilfe ist Demokratiehilfe. (2004) Luc Recordon, Nationalrat Grüne
La désinformation pendant la guerre tue. L'information correcte peut sauver des vies. (2004) Oliver Vujovic, Generalsekretär South East Europe Media Organisation SEEMO, Wien
Wenn man führenden Chefredakteuren in der Region gegenüber die Medienhilfe Ex-Jugoslawien erwähnt, reagieren diese höchst erfreut. Jeder, der sich mit Medien in der Region beschäftigt, weiss, wie wichtig die Unterstützung der Medienhilfe Ex-Jugoslawien für die Medien hier ist. (2002) Andres Wysling, Redaktor NZZ
Alle Staaten Ex-Jugoslawiens sind im Wandel begriffen: vom Obrigkeitsstaat zum Bürgerstaat. Die Medien sind aber ihrer neuen Aufgabe nur zum Teil gewachsen, die darin besteht, Information statt Propaganda zu liefern. Die Journalisten brauchen eine neue Ausbildung und Unterstützung. (2001) Johannes von Dohnanyi, Korrespondent Weltwoche
Es gab in den dunklen Jahren Ex-Jugoslawiens eine Reihe mutiger JournalistInnen, die sich auch angesichts persönlicher Gefahr nicht scheuten, die richtigen Fragen zu stellen und auf Widersprüchlichkeiten, Kriegsverbrechen und Verstösse gegen nationale und internationale Gesetze aufmerksam zu machen. Diese Beispiele für Zivilcourage gilt es jetzt zu fördern, damit sie zu Multiplikatoren beim Wiederaufbau der Zivilgesellschaft werden! (2001) Roger de Weck, Publizist
Frieden in Europa – unsere gemeinsame Sache. (2001) Dr. Ulf Brunnbauer, Redaktor Ost-West-Gegeninformationen
Angesichts virulenten Nationalismus' haben die Medien im ehemaligen Jugoslawien die besonders verantwortungsvolle Aufgabe, zum Abbau ethnischer, nationaler und religiöser Vorurteile beizutragen – die medienhilfe unterstützt sie dabei. (2001) Dr. Kathy Riklin, Nationalrätin CVP, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission
Pressefreiheit und Medienvielfalt ist das Fundament für Frieden und Demokratie. Die Medienhilfe Ex-Jugoslawien leistet eine wertvolle Arbeit. (2001) Vreni Müller-Hemmi, Nationalrätin SP, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission
Auch sechs Jahre nach Dayton ist der Balkan noch weit von Stabilität und Demokratie entfernt. Weil funktionierende unabhängige Medien zentral für jeden Demokratieprozess sind, muss die Schweiz noch stärker auf die Erfahrung und Professionalität der Medienhilfe Ex-Jugoslawien setzen. (2001) Roland Wiederkehr, alt Nationalrat LdU bzw. parteilos
Unabhängige Medien in ehemaligen Krisengebieten sind ein Muss. Ohne sie haben Hetzkampagnen leichtes Spiel. Und die Krise ist im Nu wieder da. (2001) Jacqueline Fehr, Nationalrätin SP
Journalistinnen und Journalisten stellen dar, ordnen ein, kommentieren und machen Widersprüche sichtbar. Damit sie das können, braucht es unabhängige Medien. Diese sind eine zwingende Voraussetzung für eine tatsächliche Demokratie! (2001) Emilio Modena, Arzt und Psychoanalytiker, Zürich
In Ex-Jugoslawien ist in wenigen Jahren aus dem latenten ‚Faschismus-Syndrom’ ein neuer ‚National-Sozialismus’ hervorgegangen. Dabei haben die Massenmedien entscheidende Hebammendienste geleistet. So muss die antifaschistische Kur auch bei der Hilfe für die unabhängigen und demokratischen Medien ansetzen. (2001) Mischa J. Mensik, Rechtsanwalt, Zürich
Gleichermassen wie die freie, unabhängige Anwaltschaft sind auch die freien Medien in einer Demokratie unabdingbar, um die steten Tendenzen des Machtmissbrauchs an den Pranger zu stellen. Diese vierte (Kontroll-) Gewalt im Staate wirkt zwar nachhaltig, muss aber dennoch unentwegt gepflegt werden, und zwar unabhängig von jeglichen Parteiprogrammen. Die inzwischen ins Alter gekommene 68-er Generation würde sich freuen, die Völker Ex-Jugoslawiens erneut an einer Olympiade in Sarajevo zu bewundern – friedlich, tolerant und v.a. ohne Hasstiraden der lokalen Medien. (2001) Hans Saner, Philosoph
Die medienhilfe will den Mut der Medienschaffenden festigen und damit der Demokratie und dem Frieden in der Welt eine Chance geben. Denn: Ohne Mut der Medienschaffenden keine Unabhängigkeit der Medien. Ohne Unabhängigkeit der Medien keine Demokratie. Ohne Demokratie keinen Frieden. (2001) Chasper Stupan, ehem. Direktor von Radio e Televisiun Rumantscha / SRG idée suisse
Wenn ein kriegsgeschädigtes Land auf eine neue demokratische Staatsform zusteuert, wenn Identität und Vertrauen in die politische Staatsführung gewonnen werden sollen, dann sind unabhängige und journalistisch seriöse Informationsmedien ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg. Ein ganz besonderes Augenmerk verdient dabei auch die Berücksichtigung der Minderheiten. (2001) Dr. Martin Bundi, alt Nationalrat SP
Die schrecklichen Ereignisse der letzten zehn Jahre in Bosnien, Kroatien, Serbien und im Kosovo hatten zumeist ihren Grund in falschen Schuldzuweisungen in den Medien und bewusst geschürtem Hass zwischen den Nationalitäten. Die Exzesse wurden möglich, nachdem die multi-ethnischen Redaktionen der Zeitungen und elektronischen Medien ihre Arbeit hatten aufgeben müssen. Unabhängige und gut funktionierende Medien sind denn heute ein unerlässliches Mittel zum Aufbau und zur Gewährleistung demokratischer Staatssysteme im ehemaligen Jugoslawien.(2001) Markus Mader, Geschäftsleiter Stiftung Kinderdorf Pestalozzi
Leider zeigt das Beispiel Ex-Jugoslawien, wie die Macht der Medien die Gesellschaft negativ beeinflussen kann. Die medienhilfe setzt sich dafür ein, dass dieses ungeheure Potential im positiven Sinne für den Aufbau demokratischer, multiethnischer und multikultureller Gesellschaften genutzt wird. (2001) Dr. Jakob Tanner, Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Universität Zürich
Ohne freie Medien geht der politischen Vernunft rasch der Atem aus. Während die Parole von der ‚nationalen Unabhängigkeit’ auf den Holzweg führt, sind unabhängige Medien eine der zentralen Voraussetzungen für robuste Demokratie und nachhaltige Toleranz. (2001) Dr. phil. Maja Wicki, Philosophin und Psychotherapeutin
Absage an Militarismus und nationalistische Propaganda, gesellschaftlicher Frieden und Demokratie sind in den ethnizistisch abgegrenzten Ländern des ehemaligen Jugoslawien nach zehn Jahren brutaler Kriege ein beinah utopisches Ziel. Damit die einzelnen Nationen, die am Zerbluten waren, nicht hassbesetzt nach Rache streben und nicht erneut fundamentalistischen Theorien verfallen, bedarf es gesellschaftsanalytischer und ideologiekritischer Medien. Deren Aufgabe ist es, die politischen, die wirtschaftlichen und kulturellen Kräfte zu stärken, die sich mit Klugheit und Mut um eine kollektive Zukunft bemühen. Die Medienhilfe Ex-Jugoslawien hat diesbezüglich während der Kriegsjahre einen massgeblichen Einfluss auf die Kreativität des Widerstandes ausgeübt. Vor allem die jungen Menschen, die den Krieg überlebt haben, die aber von der Geschichte geprägt und zum Teil hilflos besetzt sind, bedürfen der medienhilfe heute sehr. (2001) Prof. Dr. Heiko Haumann, Historisches Seminar Universität Basel
Immer wieder hat sich gezeigt, dass Interpretationen historischer Vorgänge als ‚Waffe’ in der politischen Auseinandersetzung verwendet werden. Geschichte ist eine ‚kulturelle Gewalt’. Deshalb hängt sehr viel von einer unabhängigen Stellung der Medien ab. Ihre Vermittlung muss es den Menschen ermöglichen, sich ein eigenes Urteil zu bilden und sich über ein Verständnis der Geschichte die Voraussetzungen für das Handeln zu erarbeiten. (2002) Erich Schmid, Filmemacher
Ich bin im Sinne der Arbeit, wie sie die Medienhilfe Ex-Jugoslawien leistet, für die ‚Globalisierung’, die ich sonst als ausbeuterisch ablehne. (2002) Georg Farago, Inlandredaktor St. Galler Tagblatt
Es genügt nicht, die Fahne der Pressefreiheit in einer funktionierenden Demokratie hochzuhalten. Wenn uns die Pressefreiheit wichtig ist, müssen wir sie dort verteidigen, wo sie unterdrückt wird. (2002) Stimmen von Medienpartnern aus SüdosteuropaLjubica Markovic, Zlata Kures, Dragan Janjic, BETA-Newsagency, Belgrade/Serbia Blerim Shala, Editor in chief of ZERI, Prishtina/Kosov@ Enise Demirova, Radio Cerenja, Stip/Macedonia Boban Tomic, IRTV Bajina Basta, Drina Network Bosnien, Bosnia-Herzegovina Snezana Milosevic, Coordinator ALIM, Head of marketing department of ‘Nezavisna Svetlost’, Kragujevac/Serbia Aferdita Kelmendi, General Director RTV 21, Prishtina/Kosov@ Zeljko Ivanovic, Director Antena M, Podgorica/Montenegro Tomorr Binishi, General Director KohaVision, Prishtina/Kosov@ Ekrem Kadriu, Radio VAT, Skopje/Macedonia Angel Zdravkin, TV Zdravkin, Veles/Macedonia Artan Skender, TV Art, Skopje/Macedonia Slavoljub Scekic, Daily Press, Podgorica/Montenegro Meri Veljanoska, TV Shutel, Skopje/Macedonia Stojan Obradovic, STINA News Agency, Split/Croatia Ferhad Saiti, Direktor RTV Nisava |
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